Sehenswertes: Stadt Hausach

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Sehenswertes

Sehenswürdigkeiten in Hausach im Kinzigtal

Neben den hier beschriebenen Baudenkmälern sind vor allen Dingen die umliegende Schwarzwaldlandschaft und die Hausach überragenden Berggipfel zu erwähnen. Allein wegen der Aussicht  aller Mühen wert ist ein Aufstieg auf den Spitzfelsen (577 m), auf den Brandenkopf (945 m) mit seinem Aussichtsturm sowie auf den Farrenkopf (789 m). Die Kinzig ist der einzige Fluss im Schwarzwald, welcher diesen auf einer Länge von 93 km von Ost nach West durchquert. Ein Spaziergang auf dem Hausacher Kinzigdamm verspricht unweit der Stadt Ruhe und Erholung.

Burg Husen

Wahrzeichen der Stadt. Markant thront die Ruine der Burg Husen über den Dächern. Um 1220 wurde die Burg unter den Zähringern zum Schutz der umliegenden Silbergruben gebaut. Lange Zeit im Besitz des Hauses Fürstenberg. Im Dreißigjährigen Krieg zerstörten Weimarische Truppen die Burg. Eine Neuaufbau erfolgte nicht. Herrliche Sicht auf Stadt, Brandenkopfgipfel und Kinzigtal. Im Sommer Open-Air Veranstaltungen auf dem Gelände. Über den Kreuzbergweg von der Innenstadt fußläufig in 20 Minuten erreichbar. Die Burgruine liegt am „Westweg“ – der „Roten Raute“ folgen.

Evangelische Kirche Hausach

Eisenbahnstraße ggü. Bahnhof
Neugotisches Gotteshaus, 1904 geweiht

 

Hauserbacher Kapelle

Ortsteil Hauserbach, Hauserbachstraße 54

Marienkapelle unterhalb des Spänlehofs. Der frühere Hofbauer Sylvester Schmid gelobte im Ersten Weltkrieg, ein kleines Kirchlein zu erstellen, wenn er von den Schlachtfeldern wieder gesund nach Hause kommen würde. Nach glücklicher Heimkehr erfüllte er sein Gelübde, und die Kapelle konnte am 04. Juni 1924 zu Ehren der Gottesmutter eingeweiht werden. Sehr beliebt und gern besucht sind die stimmungsvollen sonntäglichen Maiandachten, die von den Familienangehörigen des Spänlehofs gestaltet werden.

Historisches Rathaus

Historisches Rathaus, Hauptstraße 40

Fachwerkbau aus den Jahren 1825/26

Kapelle St. Sixt

Klosterplatz

Die Kapelle gibt Zeugnis der klösterlichen Vergangenheit Hausachs ab. 1475 erstmals erwähnt, war die Kapelle vor dem Dreißigjährigen Krieg Teil eines kleinen Fanziskanerklosters. Als 1894 die neue große Stadtkirche in unmittelbarer Nähe von St. Sixt erbaut wurde, ging die Kapelle in Privatbesitz über und wurde zu Wohnzwecken umgebaut. 1965 entdeckte man im als Keller und Hühnerstall benutzten einstigen Altar- bzw. Chorraum Fresken. 1973 wurde das Innere der Kapelle restauriert. Die Hausacher  Vereine stifteten den hübschen Glockenturm und alljährlich ruft die Glocke zum Vereinspatrozinium, das traditionell in St. Sixt zelebriert wird.

Kreuzbergkapelle

Ehemalige Wallfahrtskirche aus dem 16. Jahrhundert. Im Nachklang zu den Kreuzzügen wurden in vermehrten Maße auf ortsnahen Anhöhen Kreuze errichtet. Nicht selten erhielten dann diese Erhebungen den Namen „Kreuzberg“. Es wird vermutet, dass man in Hausach, vielleicht begünstigt durch einen der Burgherren, sehr früh ein solches Kreuz erstellte. Einst vielbesuchter Wallfahrtsort. Wunderbare Aussicht auf das Kinzigtal.

Martinskapelle

Martinshof 1 zwischen Hausach und Fischerbach. Liegt beim urkundlich erwähnten ältesten Hof des Kinzigtals.

Mostmaierhof

Mostmaierhof, Eisenbahnstraße 40

Ehemalige Mosterei – 1887 gegründet. Hier wurde über 100 Jahre lang Streuobst aus dem mittleren Kinzigtal und teilweise weit darüber hinaus gekeltert und daraus Saft und Most produziert. Heute Kulturzentrum mit Ausstellungsräumen und Werkstätten.

Stadtkirche St. Mauritius

Hauptstraße 25, Stadtmitte

Neugotisches Kirche aus rotem Buntsandstein-Sichtmauerwerk, 1894 geweiht.

Wendelinuskapelle

Osterbach 7

Als im 18. Jhdt. die Verehrung des Bauernheilligen Wendelinus besonders gefördert wurde, erbaute Jakob Bächle 1738 dem Schutzpatron des Landvolkes eine kleine Verehrungsstätte, die sehr schnell guten Zulauf hatte. Deshalb bat er schon zwei Jahre später um die Erlaubnis, den Pilgerscharen auf seinem Hof Speis und Trank verabreichen zu dürfen. Damit schlug die Geburtsstunde für das Gasthaus zum „Käppelehof“.

Dorfkirche Hausach

Die Dorfkirche hat vor mehr als 100 Jahren als Pfarrkirche ausgedient. Und zwar als die Stadtpfarrkirche St. Mauritius 1894 fertig gestellt wurde. Sie übernahm die Funktion einer Friedhofskirche und dient wegen ihrer hervorragenden Akustik auch als Konzertraum.

Fest steht, dass ein Vertreter der ersten Generation der Herren von Wolva (Wolfach) gegen Ende des 11. Jahrhunderts das erste steinerne Gotteshaus stiftete, wovon das romanische Tympanon über dem Segenstürlien erhalten geblieben ist.

Einige freigelegte Überreste bezeugen auch, dass das Innere mit Fresken ausgeschmückt war, wobeim dem Jüngsten Gericht an der Westwand hinter der Orgel eine besondere Bedeutung als Einmaligkeit in der Region zukommt: Bei der Darstellung des Jüngsten Gerichts werden die Verdammten in den höllischen Rachen eines Riesenfisches gestoßen.

Zu Beginn des 16. Jahrhunderts erfuhr unter dem Einfluss der überschäumenden Gotik die Dorfkirche eine grundlegende Veränderung. Der spätgotische Chor mit seinem kunstvollen Netzgewölbe gibt ein beredtes Zeugnis davon ab. Zu dieser Zeit beginnt auch die Funktion des Gotteshauses als Bergmannskirche für die allein im Hauserbach arbeitenden 300 Bergleute.

Auch das Zeitalter des Barock hielt in der Dorfkirche Einzug, als man 1738 die beiden Seitenaltäre aufstelllte und die Empore einzog. Die Dorfkirche ist eine Schatztruhe sakraler Kunst und das älteste Gebäude der Stadt.

Führungen auf Anfrage unter Tel. 07831-7975. Eintritt nur bei Führungen. Ab Kreisverkehr West in den Ortsteil Hauserbach. Die Kirche ist von weitem sichtbar.

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