Hausacher LeseLenz Programm 2026
29. Hausacher LeseLenz: w:andersprachen
Gastsprache: Spanisch und die Sprachen Spaniens
Teil 1: SommerLenz
9. – 18. Juli 2026
Zwischen dem 9. bis 18. Juli 2026 findet der Teil 1 des 29. Hausacher LeseLenz "w:andersprachen" statt.
Downloaden Sie sich hier das diesjährige Programm:
- Das diesjährige Programm finden Sie zum Download zu gegebener Zeit hier -
- Das diesjährige Programm kinderleicht und lesejung finden Sie zum Download zu gegebener Zeit hier -
Teil 2: HerbstLenz
6. – 8. November 2026
Zwischen dem 6. - 8. November 2026 findet der Teil 2 des 29. Hausacher LeseLenz statt.
Downloaden Sie sich hier das Programm zum HerbstLenz:
-Das diesjährige Programm finden Sie zum Download zu gegebener Zeit hier. -
Die Gastsprache in diesem Jahr ist Spanisch.
Alle weiteren Informationen finden Sie unter www.leselenz.eu.
Astrid-Lindgren-Weg
Kinder- und Jugendliteraturpfad "kinderleicht & lesejung" des Hausacher LeseLenzes und der Stadt Hausach.
Dieser Weg will Kinder und Jugendliche einladen, Sprache zu entdecken und Bücher zu lesen.
Seit Herbst 2026 ist der Kinder- und Jugendliteraturpfad Astrid Lindgren gewidmet.
Astrid Lindgren (1907-2002), die große skandinavische Schriftstellerin, kam vor allem durch ihre Literatur für Kinder zu Weltruhm. Die Schwedin veröffentlichte über 30 Bücher, die in 106 Sprachen übersetzt wurden. Pippi Langstrumpf, Ronja Räubertochter und Die Brüder Löwenherz sind ihre beliebtesten Werke. Lindgrens Geschichten zeichnen sich durch starke, unabhängige Charaktere und aufregende Abenteuer aus. Zeitlebens unterstrich sie die immense Bedeutung der Kindheit. Lindgren setzte sich stets für Gerechtigkeit ein und wurde auch durch ihr Engagement für den Tierschutz bekannt.
Alle Stationen sind mit QR-Codes ausgestattet, die eine vertiefte Beschäftung mit der Autorin ermöglichen.
Flyer zum Astrid-Lindgren-Weg mit Rätselaufgabe (PDF-Dokument, 3,75 MB, 22.01.2026)
Hausacher Stadtschreiber*innen 2025/26 und Poetik-Dozent
Kathrin Tordasi: Amanda-Neumayer-Stipendium (Bereich Kinder- und Jugendbuch)
Kathrin Tordasi
lebt als freischaffende Autorin und Übersetzerin in Berlin. Nach ihrem Literaturstudium in Wales wäre sie beinahe nach London gezogen, entschied sich jedoch für ein Zugvogel-Dasein zwischen Themse und Spree. Mehrere Jahre lang unterrichtete sie englische Literatur an der Humboldt-Universität, machte sich danach selbstständig und bietet mittlerweile interaktive Lesungen für Kinder und Jugendliche sowie Schreibworkshops zu unterschiedlichen Themen an. Ihr Debütroman Brombeerfuchs. Das Geheimnis von Weltende wurde 2021 mit dem Goldenen Bücherpirat und der Fürther Leselupe ausgezeichnet.
Begründung der Jury für die Wahl Kathrin Tordasis (Auszug):
Mit sicherer Hand zieht Kathrin Tordasi ihre Leser*innen von der ersten Seite an in den Bann. Gestaltwandler, Feen, Nachtboten oder andere fantastische Wesen bevölkern ihre Geschichten, doch geht es ihr nie allein um das Fantastische. Tordasi stellt zeitlose Werte ins Zentrum und setzt Mut und Freundschaft gegen Angst und Zweifel.“
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Anna Kim: Stipendium für Prosa
Anna Kim
geboren 1977 in Daejeon, Südkorea. Studium der Philosophie und Theaterwissenschaft an der Universität Wien. Veröffentlichungen (Auswahl): Anatomie einer Nacht, Die große Heimkehr, Geschichte eines Kindes (alle Suhrkamp Verlag). Für ihre Werke erhielt sie zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen, u.a. den Veza-Canetti-Preis und den Literaturpreis der Europäischen Union.
Begründung der Jury für die Wahl Anna Kims (Auszug):
„Anna Kim wandelt immer auf Augenhöhe zu ihren Figuren, aber auch zu ihren Leser*innen. In ihren sorgsam und lebhaft recherchierten Romanen, die sie sprachlich mal sachlich, mal poetisch anlegt, findet sie doch immer eine den Menschen und Fakten angemessene Sprache.“
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Daniela Seel: Gisela-Scherer Stipendium (für Lyrik)
Daniela Seel
geboren 1974 in Frankfurt/M., lebt als Autorin, Übersetzerin und Verlegerin von kookbooks in Berlin und unterrichtet bisweilen. Zahlreiche internationale Auftritte und Kollaborationen, u.a. mit dem Illustrator Andreas Töpfer, dem Tänzer David Bloom und den Musiker:innen Roland Dahinden und Hildegard Keeb. Daniela Seel veröffentlichte vier Gedichtbände und ein Radiofeature, zuletzt Nach Eden. Gedicht (Suhrkamp Verlag 2024). 2016 gab sie gemeinsam mit Anja Bayer die wegweisende Anthologie All dies hier, Majestät, ist deins. Lyrik im Anthropozän, kookbooks und Deutsches Museum München, heraus. Sie übersetzte u.a. Bücher von Robert Macfarlane, Anne Boyer, Amanda Gorman und Alexis Pauline Gumbs. Zuletzt wurden ihre Arbeiten mit einem Stipendium des Deutschen Literaturfonds, dem Heimrad-Bäcker-Preis 2023 und dem Alfred-Kolleritsch-Würdigungspreis 2024 ausgezeichnet. 2025 erhält sie den Kleist-Preis. Ihre Gedichte wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Daniela Seel ist Mitglied im PEN Berlin.
Begründung der Jury für die Wahl Daniela Seels (Auszug):
„Jeder Vers ist eine Offenbarung, jedes Bild trifft ins Mark der Verhältnisse und der Sprache. Alltag, der niemals alltäglich ist, wird Poesie. Vor allem der Alltag der Tabus. Daniela Seel schafft Gedichte die unter die Haut gehen. Als könnten Empfindungen sprechen und die Dinge benennen, die uns berühren. Ein lyrisches Ich wird zum lyrischen Du, in dem das Gedicht sich vollendet.“
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Thilo Krapp: Poetik-Dozent des Hausacher LeseLenzes und der PH Karlsruhe
Thilo Krapp wurde in Herdecke geboren und studierte in Wuppertal Kommunikationsdesign mit Schwerpunkt Illustration. Das 19. Jahrhundert mit all seinen Ereignissen und Stilen interessiert ihn schon von Kindesbeinen an. Krapp schreibt und zeichnet Sachbücher, illustriert Kinderbücher ab sechs Jahren und setzt Klassiker der Weltliteratur in Comics um (DER KRIEG DER WELTEN / 20.000 MEILEN UNTER DEM MEER). Er lebt zusammen mit seinem Mann in Berlin.
Jury 2025/26: Ulrike Wörner, Robert Renk, José F.A. Oliver





