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Burg mit Stadt
Aktuelles

Hausacher LeseLenz 2025 - 2. Teil HERBSTLENZ

icon.crdate10.10.2025

Alles Infos zum HerbstLenz vom 7. - 9. November 2025 finden Sie hier!

LeseLenz 2025 - Teil 2

Anbei finden Sie den Flyer mit dem Programm zum diesjährigen Teil 2 des Hausacher LeseLenz:

Flyer Hausacher LeseLenz 2025 - Teil 2 (PDF-Dokument, 985,17 KB, 13.10.2025)

Hausacher Stadtschreiberinnen und Stadtschreiber und LeseLenz-Stipendiatinnen und Stipendiaten 2025/26 und der Poetik-Dozent der Poetik-Dozentur „kinderleicht & lesejung“ des Hausacher LeseLenzes und der PH Karlsruhe 2025/26 an der dortigen Hochschule

Anbei stellen wir Ihnen die Hausacher Stadtschreiberinnen und Stadtschreiber und LeseLenz-Stipendiatinnen und Stipendiaten 2025/26 und der Poetik-Dozent der Poetik-Dozentur „kinderleicht & lesejung“ des Hausacher LeseLenzes und der PH Karlsruhe 2025/26 an der dortigen Hochschule vor:

 

Kathrin Tordasi: Amanda-Neumayer-Stipendium (Bereich Kinder- und Jugendbuch

Kathrin Tordasi: Amanda-Neumayer-Stipendium (Bereich Kinder- und Jugendbuch)

Kathrin Tordasi lebt als freischaffende Autorin und Übersetzerin in Berlin. Nach ihrem Literaturstudium in Wales wäre sie beinahe nach London gezogen, entschied sich jedoch für ein Zugvogel-Dasein zwischen Themse und Spree. Mehrere Jahre lang unterrichtete sie englische Literatur an der Humboldt-Universität, machte sich danach selbstständig und bietet mittlerweile interaktive Lesungen für Kinder und Jugendliche sowie Schreibworkshops zu unterschiedlichen Themen an. Ihr Debütroman Brombeerfuchs. Das Geheimnis von Weltende wurde 2021 mit dem Goldenen Bücherpirat und der Fürther Leselupe ausgezeichnet.

Begründung der Jury für die Wahl Kathrin Tordasis (Auszug):
Mit sicherer Hand zieht Kathrin Tordasi ihre Leser*innen von der ersten Seite an in den Bann. Gestaltwandler, Feen, Nachtboten oder andere fantastische Wesen bevölkern ihre Geschichten, doch geht es ihr nie allein um das Fantastische. Tordasi stellt zeitlose Werte ins Zentrum und setzt Mut und Freundschaft gegen Angst und Zweifel.“

Jury 2025/26:
Ulrike Wörner, Robert Renk, José F.A. Oliver

Anna Kim: Stipendium für Prosa

Anna Kim geboren 1977 in Daejeon, Südkorea. Studium der Philosophie und Theaterwissenschaft an der Universität Wien. Veröffentlichungen (Auswahl): Anatomie einer Nacht, Die große Heimkehr, Geschichte eines Kindes (alle Suhrkamp Verlag). Für ihre Werke erhielt sie zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen, u.a. den Veza-Canetti-Preis und den Literaturpreis der Europäischen Union.

Begründung der Jury für die Wahl Anna Kims (Auszug):
„Anna Kim wandelt immer auf Augenhöhe zu ihren Figuren, aber auch zu ihren Leser*innen. In ihren sorgsam und lebhaft recherchierten Romanen, die sie sprachlich mal sachlich, mal poetisch anlegt, findet sie doch immer eine den Menschen und Fakten angemessene Sprache.“

Jury 2025/26: Ulrike Wörner, Robert Renk, José F.A. Oliver

Daniela Seel: Gisela-Scherer Stipendium (für Lyrik)

Daniela Seel: Gisela-Scherer Stipendium (für Lyrik)

Daniela Seel geboren 1974 in Frankfurt/M., lebt als Autorin, Übersetzerin und Verlegerin von kookbooks in Berlin und unterrichtet bisweilen. Zahlreiche internationale Auftritte und Kollaborationen, u.a. mit dem Illustrator Andreas Töpfer, dem Tänzer David Bloom und den Musiker:innen Roland Dahinden und Hildegard Keeb. Daniela Seel veröffentlichte vier Gedichtbände und ein Radiofeature, zuletzt Nach Eden. Gedicht (Suhrkamp Verlag 2024). 2016 gab sie gemeinsam mit Anja Bayer die wegweisende Anthologie All dies hier, Majestät, ist deins. Lyrik im Anthropozän, kookbooks und Deutsches Museum München, heraus. Sie übersetzte u.a. Bücher von Robert Macfarlane, Anne Boyer, Amanda Gorman und Alexis Pauline Gumbs. Zuletzt wurden ihre Arbeiten mit einem Stipendium des Deutschen Literaturfonds, dem Heimrad-Bäcker-Preis 2023 und dem Alfred-Kolleritsch-Würdigungspreis 2024 ausgezeichnet. 2025 erhält sie den Kleist-Preis. Ihre Gedichte wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Daniela Seel ist Mitglied im PEN Berlin.

Begründung der Jury für die Wahl Daniela Seels (Auszug):
„Jeder Vers ist eine Offenbarung, jedes Bild trifft ins Mark der Verhältnisse und der Sprache. Alltag, der niemals alltäglich ist, wird Poesie. Vor allem der Alltag der Tabus. Daniela Seel schafft Gedichte die unter die Haut gehen. Als könnten Empfindungen sprechen und die Dinge benennen, die uns berühren. Ein lyrisches Ich wird zum lyrischen Du, in dem das Gedicht sich vollendet.“

Jury 2025/26: Ulrike Wörner, Robert Renk, José F.A. Oliver

Thilo Krapp: Poetik-Dozent des Hausacher LeseLenzes und der PH Karlsruhe

Thilo Krapp: Poetik-Dozent des Hausacher LeseLenzes und der PH Karlsruhe

Thilo Krapp wurde in Herdecke geboren und studierte in Wuppertal Kommunikationsdesign mit Schwerpunkt Illustration. Das 19. Jahrhundert mit all seinen Ereignissen und Stilen interessiert ihn schon von Kindesbeinen an. Krapp schreibt und zeichnet Sachbücher, illustriert Kinderbücher ab sechs Jahren und setzt Klassiker der Weltliteratur in Comics um (DER KRIEG DER WELTEN / 20.000 MEILEN UNTER DEM MEER).  Er lebt zusammen mit seinem Mann in Berlin.

Jury 2025/26: Ulrike Wörner, Robert Renk, José F.A. Oliver

LeseLenz-Preis der Thumm-Stiftung für Junge Literatur 2025: Sarah Jäger

„Schon mit ihrem Debütroman Nach vorn, nach Süden, der im Hinterhof eines Penny-Marktes beginnt, zeigte Sarah Jäger ihr großes Talent für ungewöhnliche Orte und eigenwillige Charaktere, ihren Humor und ihren empathischen Blick auf die Lebens- und Gedankenwelt junger Menschen. Wie ein roter Faden ziehen sich diese Milieu- und Charakterstudien seither durch ihr Werk. Auch formal beschreitet Sarah Jäger die ungewöhnlicheren Wege und überzeugt mit Intensität, Tiefgang, sprachlicher Lebendigkeit und Figuren, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen.“

(Auszug aus der Begründung der Jury; Prof. Dr. Ina Brendel-Kepser, Ulrike Wörner und José F.A. Oliver)

Sarah Jäger

lebt und arbeitet im Ruhrgebiet, zuerst als Call Center Agentin, später dann als freiberufliche Theaterpädagogin. Seit 2016 ist sie Buchhändlerin. Für ihren Roman Nach vorn, nach Süden (Rowohlt Rotfuchs) erhielt sie u.a. den „Luchs des Monats“ der ZEIT sowie das renommierte Kranichsteiner Jugendliteraturstipendium und stand auf der Shortlist des Literaturpreis Ruhr. 2024 war Nach vorn, nach Süden Prüfungslektüre für Haupt- und Realschulprüfungen im Fach Deutsch (Baden-Württemberg). Ihr zweiter Roman Die Nacht so groß wie wir war für den „Deutschen Jugendliteraturpreis 2022 nominiert und wurde bereits an mehreren Theatern aufgeführt. Mit ihrem vierten Roman Und die Welt, sie fliegt hoch ist Sarah Jäger erneut für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Die feierliche Preisverleihung findet im Rahmen des HERBSTLENZES am Samstag, 8 November 2025, 20 Uhr in der Hausacher Stadthalle statt. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen:
Hausacher LeseLenz, www.leselenz.eu
José F.A. Oliver, Kurator und Festivalleiter
E-Mail: info(@)leselenz.com
Tel: 0176-314 246 51