Kinzigtalbad steuert auf Kompromißlösung für 11,1 Millionen zu

Die anfängliche Ratlosigkeit angesichts der Kostenexplosion des Kinzigtalbads ist dem Willen gewichen, eine Entscheidung zu treffen. Dies zeichnete sich bei der letzten Sitzung des Zweckverbandes am 21. Juli 2016 in Form eines Kompromisses ab.

Die Zuschussgeber beharren allerdings auf einem Baubeginn spätestens im Juli 2017. Bis dahin wurde eine letzte Fristverlängerung gewährt. Und das Ganzjahresbad muss auch einen "touristischen Mehrwert" für den Ortenaukreis repräsentieren. Ein "normales" Hallenbad ist nicht förderfähig. Und falls eine Sauna nicht gebaut wird, werden die dafür vorgesehenen Zuschussanteile natürlich gestrichen. Unter diesen Vorgaben kristallisierte sich die in der Anlage gezeichnete Variante 4 für 11,1 Millionen Euro mit einer Wasserfläche von 517 Quadratmetern als ein für die meisten tragbarer Kompromiss heraus. Diese Variante sieht einen Kinderbereich vor, sowie eine kleinere, aber erweiterbare Sauna. Der Gemeinderat der Stadt Hausach hat sich nach ausgiebiger Diskussion in öffentlicher Sitzung am 25. Juli 2016 ebenfalls per Beschluss auf die Ganzjahresbadversion 4 festgelegt. Die nächste Sitzung des Zweckverbandes Kinzigtalbad soll für den 29. September 2016 einberufen - und dort dann die endgültige Entwurfsplanung verabschiedet werden.