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Belegt ist die Zahl von rund 300 Knappen, die um 1515 in den Gruben bei Hausach Arbeit fanden.
Die „Dorfer Erzbrüder“, eine 1957 gegründete Vereinigung zur Bewahrung bergmännischer Geschichte, erbaute mit Unterstützung der Kommune und privater Förderer im Stadtteil „Dorf“ ein kleines Freilichtmuseum, das sich mit dem Bergbau beschäftigt. Gezeigt wird, unter welch schwierigen Umständen man früher das geförderte Erz weiterverarbeitete. So kann unter anderem ein Schmelzofen, eine Erzwäsche sowie eine so genannte „Erzpoche“ besichtigt werden (ein mit Wasserkraft betriebenes Gerät, das zum Zerkleinern der Erze diente).
Daneben gibt es einen knapp zehn Kilometer langen Bergbaulehrpfad. Der Rundweg durchs Hauserbacher Tal führt vom Rathaus über die Burg Husen, Kreuzberg, Reutegrund und Talstraße zur Dorfkirche und ist mit vielen interessanten Hinweisen rund um den Bergbau beschildert.
Das Museum ist jederzeit begehbar. Die Gebäude und Vorrichtungen sind beschildert. Nach Vereinbarung bietet das Kultur- und Tourismusbüro Gruppenführungen in flexibler Länge an.
Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.dorfer-erzbruder-hausach.de
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