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Februar:
Die »Fasent« gehört zu den höchsten Feiertagen der Hausacher. Schon die Hexennacht der „Sulzbach-Hexen“ vor den närrischen Tagen gibt einen ersten Eindruck von der Fasnachtsliebe der Einheimischen. Zwischen dem »Schmotzige Dunschdig« und dem »Fasentszischdig« ist dann jeder „normale“ Hausacher verrückt. Am Donnerstag wird die »Fasent ausrufen« (ca. 15 Uhr) auf dem Konstantinplatz, dort startet anschließend die »Kinderkatzenmusik« und um 19 Uhr die »Große Katzenmusik«. Dunkel gekleidet ziehen die Narren mit allerlei Krachinstrumenten von Ölfass bis zu Pflugscharen etwa drei Stunden durch die Stadt. Für Gäste ist sicher der große Umzug am Fasentsonntag um 14 Uhr ein Höhepunkt des närrischen Brauchtums. Kaum zu beschreiben, was die Hausacher Narren in ihrem Fasentsfieber alles zustande bringen, um mit diesen farbenfrohen Zug der Phantasie die Zuschauer zum Lachen und Staunen zu bringen.
Am Fasentsmontag ist zunächst wieder Katzenmusik angesagt, die ab sechs Uhr lärmend durch die Straßen zieht, und für viele Hausacher ist die »Elfemess« der Höhepunkt der Fasent schlechthin - auch wenn dieser Kneipenspaziergang mit Vesperpausen nach außen nicht viel hermacht. Start am Fasentsmontag um 11.11 Uhr beim Gasthaus »Zum Schwabenhans«.
Der Fasentsdienstag gehört zunächst den Kindern, die um 13 Uhr vom Konstantinplatz zur Stadthalle ziehen, um dort mit der Narrenmutter und ihren Helfern einen großen Kinderball zu feiern. Um 16 Uhr beginnt in den Lokalen der »Burgertreff«, eine Art Kehraus, bei dem Musik-, Masken- und Schnurrgruppen ein letztes Mal durch die Stadt ziehen, und um Mitternacht wird die Fasent in Form einer Strohpuppe auf dem Konstantinplatz verbrannt. Und wer die ganze Fasent richtig mitgemacht hat, ist froh darum, wenn er jetzt wieder ein Jahr normal sein darf.
Kontakt: Freie Narrenzunft Hausach Narrenvater Bernd Rößler Hüflegewann 5 77756 Hausach Tel. 07831 / 8715 E-Mail:
narrenvater@narrenzunft-hausach.de
www.narrenzunft-hausach.de
Ein alter Frühlingsbrauch ist am 22. Februar, dem Tag "Petri Stuhlfeier" in den Tälern Einbachs zu erleben. Kinder ziehen beim "Schirauschen" von Haus zu Haus. Der Name "Schirauschen" kommt von dem Spruch "Heraus, Heraus", mit dem die Kinder um Gaben heischen. Bevor diese herausgerückt werden, vertreiben die Kinder mit ihrem Sprüchlein die bösen Geister des Winters: "Peter Peter Sturm, Schlange un de Wurm, Petersdag isch bal vergange, verrecke alli Krotte un Schlange".
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